Die Vienenburg

Burg VienenburgVienenburg`s Wahrzeichen

Die Borch op de Fiene ist eine der ältesten Anlagen, deren Ursprung bis heute nur unvollständig geklärt ist. Erbaut wurde sie um 1200 vom Bistum Halberstadt im Harzgau. Auf eine Anfang des 13. Jahrhunderts durch Kaiser Otto IV. errichtete und 1291 zerstörte Burg (Harliburg) folgte um 1300 durch die Grafen von Wernigerode ein Burgbau up de Viene.

Erstmals erwähnt wurde die Burg Vienenburg 1306 auf einer Urkunde der Grafen von Wernigerode und dem Kloster Georgenberg zu Goslar. Um unabhängig von der Versorgung mit Lebensmittel und Lebendvieh zu sein, wurden an der Ringmauer der Burg Werkstätten, Stallungen, Scheunen, Gerätelager und Wohngebäude errichtet.

Der Rogenstein aus dem Harly diente als Baumaterial, Holz lieferten die umliegenden Wälder. Hinweise auf einige der vielen Besitzer findet man auf einer in einen Sandsteinquader gehauenen Inschrift am Nottor, einem behauenen Stein neben der Milchkammer sowie einem Relief neben dem Hoftor.

Seit nunmehr fast 10 Jahren wird auf der Vienenburg fleißig saniert und restauriert

Der 2010 aufwendig sanierte Bergfried bekam eine bequeme Treppe, eine neue Krone und eine Glaskuppel. Seit 2011 weht die rot-gelbe Fahne mit dem Wappen von Vienenburg wieder auf dem Turm. Die Aussicht nach 126 Stufen Aufstieg ist grandios. In etwa 24m Höhe liegt dem Besucher das gesamte Harzvorland zu Füßen.

Die Sanierungs- bzw. Restaurierungsarbeiten auf der Burg Vienenburg gehen weiter

Im Sommer 2020 wurde mit der aufwändigen Restaurierung des ehemaligen Brauhauses begonnen, dass kurz vor dem Einsturz stand. Das BurgCafé hat durch den Abriss des düsteren Vorbaues neue Ein- und Ausblicke gewonnen.

Den Fußweg zum BurgSaal säumen jetzt handgefertigte Leuchten und am Eingang zum begehbaren Bergfried wartet die Stempelstelle Nr. 31 vom Nördlichen Harzvorland auf Besucher.

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